Erörtern/ Kritisch Stellung nehmen - mein Aufsatz dazu

  • Hallo liebe Leute:-D

    Ich mache bald meine Studienberechtigungsprüfung in Deutsch!
    Thema: ein allgemeiner Aufsatz mit 400 Wörtern

    Ich bereite mich eigenständig auf diese Prüfung vor. Im I-Net habe ich Aufgabenstellung gefunden und nun einen Aufsatz geschrieben.

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    Könnte mir diesen Aufsatz jemand verbessern? Verbesserungsvorschläge und eine Note ist erwünscht.
    Vielen Dank im Vorraus

    Dies ist der Aufsatz:

    Arm trotz Arbeit

    Was bedeutet es arm bzw. armutsgefährdet zu sein? „Arm-sein“ wird wohl jeder anders beschreiben. Für die einen heißt „arm-sein“, wenn man kein Brot zum Leben hat, für die Anderen heißt es, wenn man sparen muss, um noch irgendwie über die Runden zu kommen. Der Dritte wiederum, bezeichnet sich als arm, wenn er seinen Traumwagen nicht fahren kann. Für mich heißt es, nichts zu essen zu bekommen, also hungern. Markus, ein Freund von mir, meinte einmal: „Ich bin arm, ich bin nur Maurer und beim Pfuschen, verdiene ich auch nur wenig!“ Ein junger Maurer-Geselle verdient ca. 1500 Euro netto im Monat, als Schwarzarbeiter verdient er Einhundert bis Zweihundert Euro pro Tag.

    Aufgrund der steigenden Lebenserhaltungskosten, denke ich, dass es in Österreich immer mehr Ärmere geben wird. Der Treibstoff-ein Liter Benzin- kostet nun schon 1,50€. Für das Volltanken zahlen die österreichischen Bürger im Schnitt 70€, so stand es gestern in einer Tageszeitung. Ein Umstieg zu den „Öffis“ ist auch nicht gerade die günstigere Variante, denn die werden auch teurer. Eine Semesterkarte für Studierende mit Wohnsitz außerhalb Wiens kostet 150€, letztes Jahr kostete sie 100€. Die Österreichische Bundesbahn meinte dazu, dass die Studierenden die öffentlichen Verkehrsmittel nun zwei Monate länger benützen können.

    Menschen die trotz Arbeit arm sind, sind nicht unbedingt selbst schuld. Wie schon vorher erwähnt, die Preise steigen, die jährliche Gehaltssteigerung beträgt im Schnitt 1,85%, so berichten die Medien.

    Die Bevölkerungsgruppe, die armutsgefährdet sind, das sind die Arbeiter und Angestellten, wo die Frau keiner bezahlten Arbeit nachgehen kann, weil sie zum Größtenteils auf die Kinder aufpassen und den Haushalt „schmeißen“ muss. Wer sonst, soll sich um die Kinder kümmern?

    Das private und gesellschaftliche Leben wird durch Armut massiv eingeschränkt, weil wenn man nur wenig Geld hat, kann man sich nicht so oft, mit Freunden auf ein Kaffee treffen, oder ins Kino gehen.

    So lange die Preise weiter steigen, wird es der Bevölkerung immer schlechter gehen. Deshalb sollten die Preise gesenkt werden.

    Die passende Maßnahme dazu wäre, eine bestimmte Tankstelle zu meiden. Würde sich die Bevölkerung absprechen und so Beispielsweise die Tankstelle „Shell“ nicht besuchen, dann müsste „Shell“ die Preise senken, um weiterhin Kunden zu bekommen. Am darauffolgenden Tag würde dieser Betreiber den Treibstoffpreis senken. Ab dann sollte die „OMV“ gemieden werden. Was würde die „OMV“ tun? Sie würde den Großverdiener „Shell“ unterbieten und so würde eine regelrechte Preisschlacht beginnen. Dieses System würde in den Supermärkten auch funktionieren. Es liegt im Einflussbereich des Einzelnen etwas dafür bzw. dagegen zu tun.

    Österreichs Sozialleistungen sind wunderbar! Es gibt die Mindestsicherung, Pensionen, Krankenkassen und viele weitere Unterstützungen.