Bewertung einer Inhaltsangabe =)

  • Heiii Leute!!!
    sry hab aber keine sooo große ahnung wie man hier im forum schreibt!!!
    ich bin eine oberstufenschülerin der 12. Klasse / 12/I
    und wollte euch fragen, wie ihr meine Inhaltsangabe findet!!!

    Lektüre: Der Besuch der alten Dame
    Inhaltsangabe zum Ende des 1. Aktes

    Die tragische Komödie "Der Besuch der alten Dame", welche 1956 von Friedrich Dürrenmatt verfasst wurde, handelt von einer verwahrlosten alten Kulturstadt Europas, namens Güllen, deren Bürger auf die Ankunft einer Milliardärin warten. Diese wurde unter dem Namen Klara Wäscher in Güllen geboren und kehrt zum ersten Mal nach 45 Jahren zurück. Aufgrund des Zusammenbrechens der wirtschaftlich-industrieller Basis Güllens, erhofft sich das Güllener Kollektiv durch geplantes Vorgehen, die alte Dame von ihrer Not von finanzieller Unterstützung zu überzeugen. Ihre durch die alte Dame verkörperte Hoffnung jedoch, hat ein anderes Anliegen. Sie kehrt nur wegen ihrer früheren Liebe Ill zurück, der sie aufgrund einer reichen Frau verlassen, die Vaterschaft ihres gemeinsamen Kindes verleugnet hat und sie somit zu einer öffentlichen Dirne machte. Dürrenmatts Thematik ist also die Gerechtigkeit sowie die Moral und Käuflichkeit, welche sich die inzwischen reich gewordene Claire durch Rache "kaufen" möchte, indem sie die Güllener dazu bringt ihren Verräter Geldes wegen umzubringen. Dieses Geschehen wird von der Exposition Gott "hat uns verlassen" und somit dem 1. Akt eingeleitet. Dadurch, dass die alte Dame früher angekommen war, hatten sich die Güllener entschlossen gehabt den Empfang der alten Dame im "Goldenen Apostel" nachzuholen. Claire jedoch inszeniert ein Gerichtsvrfahren, das ein an ihr begangenes Unrecht offenlegt. Nun will sie die Gerechtigkeit kaufen und bietet eine Milliarde für Ills Tod. Die Desillusionierung ihrer Hoffnung erreicht somit ihren Höhepunkt im "Goldenen Apostel". Auch ihre Illusionen über Claire scheinen sich aufzulösen. In der Schule sei sie "geprügelt" worden. Die Kartoffeln habe sie gestohlen, und zwar nicht, wie die Bürger von ihr gedacht hatten, um die "alte Kupplerin" vor dem Hungertod zu bewahren, sondern "um mit Ill einmal im Bett zu liegen" (S.44). Sie sei trotzdem bereit,, den Güllenern finanziell zu helfen. Sie erklärt, dass sie Güllen eine Milliarde schenken wolle, "fünfhundert Millionen der Stadt und fünf hundert Milionen verteil auf alle Familien.". Nun offenbart sie ihren Hintergedanken und ihr wahres Ziel. Für diese Summe von einer Milliarde kaufe sie sich die "Gerechtigkeit". Dem erstaunten Bürgermeister, der meint man könne die "Gerechtigkeit" nicht kaufen, entgegnet sie "man kan alles kaufen.". Was das heißt wird in den weiteren Akten schnell deutlich. Der Butler Bobby entpuppt sich als der ehemalige Oberrichter Hofer. Er erklärt den Bewohner Güllenes, dass sie die Milliarde bekämen, wenn die Gemeinde das "Unrecht wieder gutmacht, das Frau Zachanassian in Güllen angetan wurde"(S.46). Der ehemalige Oberrichter erläutert den Anwesenden die Verhandlung im Jahre 1910, als Zachanassian Ill damals angeklagt hatte, der Vater ihres Kindes zu sein. Ill hatte damals die Vaterschaft abgestritten und zwei Zeugen gebracht, die geschworen hatten, dass sie mit dem Mädchen geschlafen hatten. Diese Zeugen Jakob Hühnlein und Ludwig Sparr sind die beiden Eunuchen Koby und Loby. Trotz ihrer Blindheit identifizieren sie Ill nun als denjenigen, der sie damals mit einem über Schnaps bestochen hatte. Ill versucht zunächst das Geschehen als Jugendsühne abzutun, später weist er darauf hin, dass die Angelegenheit verjährt sei. Die Dame kontert jedoch, dass sie durch das Gerichtsverfahren in ihr Leben als Prostituierte "gezwungen" (S.49) worden sei, da das Urteil sie zu einer Dirne gemacht hatte. Sie macht den Güllenern nun ein Angebot. Der Bürgermeister jedoch lehnt im Namen der Gemeinde das Angebot ab. Er beruft sich dabei auf die "Menschlichkeit". Die alte Dame lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken. Sie formuliert als Motto des folgenden Aktes : " Ich warte.".


    sooo ungefähr... aber irgenwie finde ich es zu lang???
    ich müsste halt dann noch wahrscheinlich die Interpretation schreiben.
    was meint ihr denn soo???

    Lg dillaax


  • InhaltsangabeN schreibt man jo in Präsens oder?

  • Ich kann es kaum glauben. Das ist keine Arbeit einer Oberstufenschülerin!

    Aufgrund des Zusammenbrechens der wirtschaftlich-industrieller Basis Güllens, erhofft sich das Güllener Kollektiv durch geplantes Vorgehen, die alte Dame von ihrer Not von finanzieller Unterstützung zu überzeugen.

    Klingt nach "Deutsch als Fremdsprache". ;)

    Zitat

    Ihre durch die alte Dame verkörperte Hoffnung jedoch, hat ein anderes Anliegen.


    Noch einmal: Das ist kein Deutsch!

    Zitat

    Dürrenmatts Thematik ist also die Gerechtigkeit sowie die Moral und Käuflichkeit, welche sich die inzwischen reich gewordene Claire durch Rache "kaufen" möchte, indem sie die Güllener dazu bringt ihren Verräter Geldes wegen umzubringen.


    Jetzt mal abgesehen davon, dass es kein Deutsch ist, ist es auch keine Inhaltsangabe, sondern eine Interpretation. Was die Thematik Dürrenmatts ist, ist kein Inhalt.

    Zitat

    Dieses Geschehen wird von der Exposition Gott "hat uns verlassen" und somit dem 1. Akt eingeleitet.


    Alles kein Inhalt, sondern Struktur des Stückes (Einleitung, 1.Akt).

    Zitat

    Dadurch, dass die alte Dame früher angekommen war, hatten sich die Güllener entschlossen gehabt den Empfang der alten Dame im "Goldenen Apostel" nachzuholen.


    Abgesehen von dem unmöglichen Deutsch sollte die Inhaltsangabe im Präsens stehen.

    Zitat

    Die Desillusionierung ihrer Hoffnung erreicht somit ihren Höhepunkt im "Goldenen Apostel". Auch ihre Illusionen über Claire scheinen sich aufzulösen.


    Es ist kaum erträglich. Es ist weder Inhaltsangabe noch Deutsch.

    Zitat

    In der Schule sei sie "geprügelt" worden. Die Kartoffeln habe sie gestohlen, und zwar nicht, wie die Bürger von ihr gedacht hatten, um die "alte Kupplerin" vor dem Hungertod zu bewahren, sondern "um mit Ill einmal im Bett zu liegen" (S.44).


    Zitate und Belege gehören nicht in eine Inhaltsangabe. Direkte Rede schon überhaupt nicht.

    Zitat

    Sie sei trotzdem bereit,, den Güllenern finanziell zu helfen. Sie erklärt, dass sie Güllen eine Milliarde schenken wolle, "fünfhundert Millionen der Stadt und fünf hundert Milionen verteil auf alle Familien."


    Der Text wirkt wie in 10 Minuten von einer Hauptschülerin hingeschmiert, die noch nie eine Inhaltsangabe geschrieben hat. ;)