Deutung der Fabel "Die Eiche und das Schwein"?

  • Hallo,
    Ich soll als Hausaufgabe diese Fabel von Lessing deuten, habe auch einen Ansatz, den ich aber nicht wirklich zuende führen kann.

    Ein gefräßiges Schwein mästete sich unter einer hohen Eiche mit der herabgefallenen Frucht. Indem es die eine Eichel zerbiss, verschluckte es bereits eine andere mit dem Auge.
    "Undankbares Vieh!" rief endlich der Eichbaum herab. "Du nährst dich von meinen Früchten ohne einen einzigen dankbaren Blick auf mich in die Höhe zu richten."
    Das Schwein hielt einen Augenblick inne und grunzte zur Antwort: "Meine dankbaren Blicke sollten nicht außen bleiben, wenn ich nur wüsste, dass du deine Eicheln meinetwegen hättest fallen lassen."

    Ich hab mir gedacht, die Eiche könnte für die Kirche und das Schwein für das Volk stehen, im Sinne von " Das Volk frisst alles, was die Kirche ihr zuwirft" , da Lessing damals der Kirche kritisch gegenüber stand.
    Ich weiss jetzt abe rnicht, wie der letzte Teil der Fabel da rein passen soll.
    Ist mein Ansatz total falsch gedacht? Hat jemand vielleicht einen anderen Ansatz, der vielleicht mehr Sinn macht?