Hallo Leute,
kann mir einer bei der Analyse und Interpretation von dem Gedicht "Psalm" von Paul Celan helfen?
"Niemand knetet uns wieder aus Erde und Lehm,
niemand bespricht unsern Staub.
Niemand.
Gelobt seist du, Niemand.
Dir zulieb wollen
wir blühn.
Dir
entgegen.
Ein Nichts
waren wir, sind wir, werden
wir bleiben, blühend:
die Nichts-, die
Niemandsrose.
Mit
dem Griffel seelenhell,
dem Staubfaden himmelswüst,
der Krone rot
vom Purpurwort, das wir sangen
über, o über
dem Dorn."
Habe die erste Strophe bereits verstanden, dass als "Niemand" Gotte gemeint ist der alle aus "Lehm und Erde" geschaffen hat.
Bei der 2. Strophe verstehe ich es so, sodass das Lyrische-Ich, also der Autor selbst auch in diesem Fall, die Glaube an Gott nicht verlieren wird und weiterhin an diesen dienen wird.
Bitte um Hilfe
Danke