Hallo an alle!
Suche dringend eine Interspretation zu dem Gedicht "Nach der Schlacht" von Kurt Tucholsky. Habe schon überall im web gesucht und mi auch selber Gedanken gemacht, aber mir fällt nichts ein.
Meine Frage also: Was will Kurt Tucholsky mit dem Gedicht ausdrücken und wie sind die einzelnen Verse und Strophen zu deuten?
Bin für alle Beiträge dankbar!
Hier der Text:
Wenns mir mal schlecht geht, wird mich keiner kennen.
Ein fremder Hunger langweilt fürchterlich.
Und mancher sagt, hört er den Namen nennen
„Ja, ich erinnre mich …“
An allen Türen klingle ich vergebens.
Ich schlucke so, wenn ich da draußen steh.
Es bleibt als Fazit eines ganzen Lebens:
„Mein Gott, das ist passé –!“
Es kommt ein Freund aus frühern bessern
der spricht mit mir ein gutes Männerwort
und spricht und schenkt mir einen alten Kragen
und macht rasch wieder fort.
Wenns mir mal schlecht geht, will ich mich verstecken.
Das sind ja andre noch viel schlimmer dran:
Da gibt es welche bettelnd an den Ecken.
Die stehen Mann für Mann.
Was klug denn ich, wenn ich einst nicht mehr tauge?
Den andern ward, nach blutigem Höllentanz,
mit Holzbein und mit ausgelaufnem Auge
der Dank des Vaterlands.
Danke schon mal im voraus