Hallo Leute ich brauch eure Hilfe von zwar haben wir diese Aufgaben zu dieser Kurzgeschichte gekriegt könnt ihr mir helfen ich kann das nciht
1. Beschreibe die Situation, die in der Kurzgeschichte beschrieben wird??
2. nene die Personen, die am gespräch beteiligt sind und beschreibe die beziehung in der sie zueinander stehen.
3. Markiere alle ausagen im text die nonverbale Elemente der Kommunikation bennen
und hier die geschichte
Ich hab ja so wahnsinnig gelacht, rief Nanni in einer Atempause. Genau wie du ihn beschrieben hast,
entsetzlich.
Furchtbar fett für sein Alter, sagte die Mutter. Er sollte vielleicht Diät essen. Übrigens, Rita, weisst du,
ob er ganz gesund ist?
5 Rita setzte sich gerade und hielt sich mit den Händen am Sitz fest.
Sie sagte: Ach, ich glaub schon, dass er gesund ist. Genau wie du es erzählt hast, weich wie ein
Molch, wie Schlamm, rief Nanni. Und auch die Hand so weich.
Aber er hat dann doch auch wieder was Liebes, sagte Milene, doch Rita, ich finde, er hat was Liebes,
wirklich.
10 Na ja, sagte die Mutter, beschämt fing auch sie wieder an zu lachen; recht lieb, aber doch grässlich
komisch. Du hast nicht zu viel versprochen, Rita, wahrhaftig nicht. Jetzt lachte sie laut heraus. Auch
hinten im Nacken hat er schon Wammen, wie ein alter Mann, rief Nanni. Er ist ja so fett, so weich, so
weich! Sie schnaubte aus der kurzen Nase, ihr kleines Gesicht sah verquollen aus vom Lachen.
Rita hielt sich am Sitz fest. Sie drückte die Fingerkuppen fest ans Holz.
15 Er hat so was Insichruhendes, sagte Milene. Ich find ihn so ganz nett, Rita, wirklich, komischerweise.
Nanni stiess einen winzigen Schrei aus und warf die Hände auf den Tisch; die Messer und Gabeln auf
den Tellern klirrten.
Ich auch, wirklich, ich find ihn auch nett, rief sie. Könnt ihn immer ansehen und mich ekeln.
Der Vater kam zurück, schloss die Esszimmertür, brachte kühle, nasse Luft mit herein. Er war ja so
20 ängstlich, dass er seine letzte Bahn noch kriegt, sagte er. So was von ängstlich.
Er lebt mit seiner Mutter zusammen, sagte Rita.
Sie platzten alle heraus, jetzt auch Milene. Das Holz unter Ritas Fingerkuppen wurde klebrig. Sie sagte:
Seine Mutter ist nicht ganz gesund, soviel ich weiss.
Das Lachen schwoll an, türmte sich vor ihr auf, wartete und stürzte dann herab, es spülte über sie
25 weg und verbarg sie: lang genug für einen kleinen schwachen Frieden. Als erste brachte die Mutter es
fertig, sich wieder zu fassen.
Nun aber Schluss, sagte sie, ihre Stimme zitterte, sie wischte mit einem Taschentuchklümpchen über
die Augen und die Lippen. Wir können ja endlich mal von was anderem reden.
Ach, sagte Nanni, sie seufzte und rieb sich den kleinen Bauch, ach, ich bin erledigt, du liebe Zeit.
30 Wann kommt die grosse fette Qualle denn wieder, sag, Rita, wann denn? Sie warteten alle ab.
Er kommt von jetzt an oft, sagte Rita. Sie hielt den Kopf aufrecht.
Ich habe mich verlobt mit ihm.
Am Tisch bewegte sich keiner. Rita lachte versuchsweise, und dann konnte sie es mit grosser Anstrengung
lauter als die anderen, und sie rief: Stellt euch das doch bloss einmal vor: mit ihm verlobt!
35 Ist das nicht zum Lachen!
Sie sassen gesittet und ernst und bewegten vorsichtig Messer und Gabeln.
He, Nanni, bist du mir denn nicht dankbar, mit der Qualle hab ich mich verlobt, stell dir das doch vor!
Er ist ja ein netter Kerl, sagte der Vater. Also höflich ist er, das muss man ihm lassen.
Ich könnte mir denken, sagte die Mutter ernst, dass er menschlich angenehm ist, ich meine, als Haus40
genosse oder so, als Familienmitglied.
Er hat keinen üblen Eindruck auf mich gemacht, sagte der Vater.
Rita sah alle behutsam dasitzen, sie sah gezähmte Lippen. Die roten Flecken in den Gesichtern blieben
noch eine Weile. Sie senkten die Köpfe und assen den Nachtisch.