Hallo Leute! könnte mir jemand bitte ein gefallen tun und diese Rezension korrigieren? Ich muss es am MOntag abgeben und wird auch benotet. Ich bin in der 11. Klasse und bin leider nicht so gut im Fach Deutsch. Wäre voll lieb wenn sie mir noch schnell jemand korrigieren könnte. Danke im voraus!
Hier, meine Rezension zu Hamlet:
Es ist neben „Romeo und Julia“ das bekannteste Werk und eines der bedeutendsten Bühnenstücke der Weltliteratur. „Hamlet“ eine 1603 veröffentlichte Tragödie von William Shakespeare. Ein Buch vom Hamburger Leseheft Verlag für nur 1,99€ und 112 Seiten sich zu lesen lohnt. Durch die veraltete Sprache und die Handlung würde ich es ab 16 Jahren empfehlen.
Es geht um den dänischen Prinzen Hamlet, dem eines Nachts in Helsingör der Geist seines toten Vaters erscheint,der klagt, er sei von seinem eigenen Bruder Claudius im Schlaf vergiftet worden. Von da an lebt Hamlet für die Rache und täuscht Wahnsinn vor um die Wahrheit zu erfahren. Claudius heiratete schnell Hamlets verwitwete Mutter Gertrud und bestieg somit den Thron. Er versucht, seinen Stiefsohn durch dessen Freunde Rosenkranz und Güldenstern ausforschen zu lassen. Um seinen Onkel Claudius herauszufordern, überredete Hamlet eine Komödiantentruppe, bei Hof ein von ihm ausgedachtes Stück aufzuführen, die Ermordung seines Vaters. Jedoch merkt Claudius, dass sein Neffe ihn durchschaut hat und schickt ihn nach England um ihn dort ermorden zu lassen. Auf der Reise kann Hamlet das Schicksal zu seinen Gunsten ändern und nach Dänemark zurückkehren um den Plan seienr Rache fortzuführen. Er kommt gerade zum Begräbnis von Ophelia, die selbst verrückt geworden über Hamlets Wahnsinn und der Ermordung ihres Vaters, im Fluß ertrunken ist. Am offenen Grab bricht Streit zwischen Laertes, Ophelias Bruder und Hamlet aus. Der Streit endet mit einer Aufforderung zum Duell. Ein Pokal mit vergiftetem Wein wird für Hamlet bereitgestellt und Laertes Degen taucht man in ein tödliches Gift. Während des Kampfes wird Hamlet mit Laertes Degenspitze verletzt und kurz danach wird Laertes mit Hamles vergifteten Klinge verletzt. Kurz vor dem Tod versöhnen sich Hamlet und Laertes. Während Hamlets Mutter von dem vergifteten Wein trinkt und zusammenbricht, ersticht Hamlet seinen Stiefvater. Kurz danach bricht Hamlet selbst tot zusammen.
Intrigen und Hass, Eifersucht und Mord. Das sind die Hauptbestandteile von Shakespeares Drama. Genau diese Themen fesseln einen und machen die Handlung so spannend.
Positiv an diesem Stück ist mir aufgefallen, dass es nur recht wenige Hauptpersonen gibt und diese klare Namen haben. Des weiteren finde ich das Shakespeare direkt auf den Punkt kommt, ohne lange Umschweife. Auch Menschen die nicht gerne Lesen bzw. denen es schwer fällt ältere Stücke zu verstehen kann ich sagen, dass es im großen und ganzen verständlich ist.
Was ich ziemlich „hart“ an diesem Stück finde ist das Hamlet durch sein Wahnsinn, um den Vater als Täter zu entlarven, dadurch sein eigenes Todesurteil unterschreibt und seine eigene Geliebte in den Wahnsinn treibt woraufhin sie sich das Leben nimmt. Dadurch das Hamlet den Wahnsinnigen spielt und keiner es weiß nimmt die Tragödie aufgrund dieser Tatsache seinen Lauf.
Auch das Duell am Ende des Stücks wurde sehr tragisch gestaltet. So werden die Waffen vertauscht und die Königin trinkt vom vergifteten Wein, gesteht daraufhin das der neue König den alten beseitigt hat und Hamlet tötet ihn, nachdem auch Laertes durch Hamlet den Tod gefunden hat. Hamlet kann dies nicht ertragen und nimmt sich das Leben. Auffälig ist das jeder Akteur eine Teilschuld an der Tragödie zugesprochen bekommt, der Vater, Hamlet, Laertes, der König und der Vater von Ophelia. Darunter haben aber noch weitere Menschen und zu guter letzt sogar ganz Dänemark zu leiden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass William Shakespeares Hamlet ein ziemlich tiefgründiges Drama ist. Es war interssant zu sehen, wie der Held Schritt für Schritt vom Schicksal zur Rache an seinen Onkel geführt wird. Diese Tragödie gibt dem Leser die Möglichkeit, sich mit dem Helden zu identifizieren, da dieser keine übermenschlichen Fähigkeieten besitzt und auch nicht gerade der inteligenteste ist, wie es in anderen Schullektüren der Fall war. Genau dieser Fakt führ dazu, dass es etwas überdimensionales und überzeitliches hat. Es ist einfach der Realität des menschlichen Geistes sehr nah und dadurch gibt es Möglichkeit sich zu identifizieren und parallelen im eigenen Leben zu schließen.